Ernst ist das Leben – heiter die Kunst

 

Sport ist nicht immer gesund

Manfred Erdmann

liest heitere Texte von

Eugen Roth, Joachim Ringelnatz,

Robert Gernhardt, Heinz Erhardt,

Roald Dahl, Christian Morgenstern u.a.

über die Leibesertüchtigung

und ihre Folgen

 

Während dieses Abends geht es um die einstmals schönste Nebensache der Welt, den Sport. Früher wurden die Leidesübungen ausschließlich aus Freude an der Bewegung, an der körperlichen Ertüchtigung und auch am Wettkampf ausgeübt, heute sind die verschiedenen Sportarten zu Berufen mutiert, dienen zum Geld-verdienen. Ein harter Überlebenskampf ist ausgebrochen. Diese Diskrepanz manifestiert sich in den beiden Schlagworten: „Sport ist gesund“ und „Sport ist Mord“.

„Sport ist nicht immer gesund“ möchte Ihnen die zum größten Teil heiteren, aber zum anderen auch nachdenklich stimmenden Gedanken unserer Dichter und Denker nahe bringen.

 

Darüber schrieb die Kritik: Manfred Erdmann las zwei höchst vergnügliche Stunden lang Texte, in denen sich Schriftsteller wie Bertolt Brecht, Ringelnatz oder Eugen Roth über alles, was sich reckt und streckt, walkt und balgt, genüsslich ausgelassen haben. Mit Wonne machte sich der graubärtige Mann mit der warmen Stimme beim Lesen über die Spezies der Marathonläufer, Reckturner und Schwimmer her, die schon zu Turnvater Jahns Zeiten von der zeitgenössischen Intelligenz durch den Kakao gezogen wurden.