Ernst ist das Leben – heiter die Kunst

 

 

Wein-Lese

 

Christiane Blumhoff  &  Manfred Erdmann

                                      

 

lesen heitere Texte über den Wein und seine Gaumenfreunde

 

Der Wein ist nicht irgendeines unter den vielen alkoholischen Getränken. Über kein anderes ist seit Beginn der Menschheitsgeschichte so tiefsinnig wie poetisch geschrieben worden. An diesem Leseabend soll nicht die bloße Fülle allzu bekannter Gedanken und Verse über den Wein erfreuen, sondern – wie der Flüssigkeit gewordene Geist einer guten Flasche – in zweifachem Sinne Erlesenes, kurioser Art oft.

Es ist schwierig, missionarische Abstinenzler von der Wahrheit dessen zu über-zeugen, was Volksweisheit seit Urwinzers Noah Zeiten verkündet. Von allen Chancen für eine Bekehrung ist das Gespräch beim Wein über den Wein die beste.

Dieser heitere Abend wird dem Wein-Missionar einige gute Argumente auf die Zunge legen.

 

Der Käse findet vor allem dann Erwähnung, wenn die Literatur volkstümlich oder derb sein darf, zum Beispiel in der Satire; und immer dort, wo Essen, und im besonderen das Essen von Käse, anerkannterweise zur Kultur gehören.

Alles Käse – so gesehen. Denn nichts anderes ist es, was an diesem Abend Homer und Goethe mit Tucholsky, Simmel und vielen anderen Autoren verbindet. Aber auch die „Stimme des Volkes“ ist mit einigen heiteren Beispielen vertreten.

 

 

Dieses Programm eignet sich auch vorzüglich zur literarischen Untermalung einer Weinprobe oder eines Mehr-Gänge-Menus.

 

 

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Christiane Blumhoff, Jahrgang 1942, in Danzig geboren, in München aufge-wachsen, betrat schon mit 9 Jahren im Münchner Gärtnerplatz-Theater die Bretter, die die Welt bedeuten. Nach der Schauspielschule (Ruth von Zerboni und Ado Riegler) bekam sie ein Stipendium des Bayerischen Rundfunks, der bis heute ihr Heimastsender geblieben ist. In den Produktionen „Komödienstadl“, „Schleich-Fernsehen“, „Kanal fatal“, „Herbert und Schnipsi“ u.a. beweist sie ihr komödian-tisches und kabarettistisches Talent, das sie auch zu einem Engagement bei der Münchner „Lach- und Schießgesellschaft“ führte.

Ihr großes schauspielerisches Können konnte Christiane Blumhoff in vielen Fernseh-filmen bei ARD, ZDF, BR, NDR, SWR, Sat1, Pro7 und ORF in anspruchsvollen Charakterrollen beweisen. Auch für internationale Kinofilme mit Regisseuren wie Marvin Chomsky, Marcus H. Rosenmüller, Sönke Wortmann und Percy Adlon stand sie vor der Kamera.

Immer wieder kehrt Christiane Blumhoff ans Theater zurück: Volkstheater München, Luisenburg-Festspiele Wunsiedel, Stadttheater Ingolstadt, Theater Rechts der Isar („Angst essen Seele auf“, „Die Nashörner“, „Mutter Courage“), Eos Schopols Theater “Fisch und Plastik“ und das Metropoltheater München, wo sie zuletzt unter der Regie von Jochen Schölch die Blaize Scully in „Portia Coughlan“ von Marina Carr spielte.

 

Und auch als Sprecherin beweist Christiane Blumhoff ihr großes Können: Ob im Dialekt (bayrisch, fränkisch, schwäbisch, hessisch, sächsisch, berlinerisch) oder wissenschaftlich–hochdeutsch, in unzähligen Dokumentationen, Hörspielen und Hörbüchern ist ihre wandelbare Stimme zu hören.

 

 

 

Manfred Erdmann, Jahrgang 1939, begann seine Theaterlaufbahn als Regie-Assistent (u.a. bei Wolfgang Spier, Carl-Heinz Schroth) und Schauspieler in Berlin (Renaissance Theater, Hebbel Theater), bevor er an das Burgtheater in Wien engagiert wurde. Dann folgten 25 Theater-Tourneen durch alle deutsch-sprachigen Länder und mehrere Gastspiele bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel; er arbeitete bei verschiedenen Unternehmen auch als Dramaturg und Produktionsleiter, bis er sein eigenes Tournee-Theater „Archon“ gründete. Seit dessen Schließung 1982 arbeitet er nur noch als Synchron- und Dokumentar-sprecher, Drehbuchautor und Dialogregisseur. Unzähligen Film- und TV-Darstellern lieh er bisher seine Stimme, u.a. Mister T in das „A-Team“, dem Comic-Verkäufer in den „Simpsons“ und Dr. Zoidberg in „Futurama“.

Inzwischen führt Manfred Erdmann auch Theater-Regie: Am Sankt-Max-Theater Gröbenzell inszenierte er 2010 „Ein Sommernachtstraum“ (Shakespeare), 2011 „Doppelselbstmord“ (Anzengruber) und 2012 „Der zerbrochene Krug“ (Kleist). 2013 folgt „Die Mausefalle“ von Agatha Christie.

 

In seiner Lesereihe unter dem Motto Ernst ist das Leben – heiter die Kunst

gestaltet Manfred Erdmann 12 verschiedene Programme und begeistert seit einigen Jahren das Publikum in ganz Deutschland.

Dazu schrieb die Kritik:

„Manfred Erdmann begeistert; mit seiner tiefen Stimme feinste Nuancen treffend, mal nachdenklich, melancholisch, dann wieder fröhlich, heiter oder an manchen Stellen sogar alles zusammen, arbeitete Erdmann exakt den Charakter der feinsinnigen, mal traurigen, dann wieder lustigen, aber immer herzerwärmenden Texte heraus.“(Münchner Merkur).